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Fett ist nicht gleich Fett

Das Bauchfett oder auch Viszeralfett genannt ist nicht dasselbe wie das allseits bekannte subkutane Fett, welches sich direkt unter der Haut verbirgt. Das Viszeralfett umgibt die inneren Organe und schränkt deren Funktion zunehmend ein. Viszeralfett gilt als bedenklicher, da es in Forschungsstudien in Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom, Insulinresistenz, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten gebracht wird.

Seine Zellen sind biologisch aktiv, übernehmen also eine gewisse Kontrolle im Körper, die ohne dieses Bauchfett nicht da wäre. Viszerales Fett oder Bauchfett kann man also als Organ oder Drüse verstehen, welches Substanzen produziert die Entzündung fördern und unserer Gesundheit schaden können. Zudem befindet es sich in der Nähe der Pfortader, die Blut aus dem Darm in die Leber transportiert, wo es die Blutfettwerte beeinflussen kann. Bauchfett wir dabei direkt mit höherem Gesamtcholesterin und Insulinresistenz in Verbindung gebracht.

Mit diesem 6 Tipps gibst du Bauchfett keine Chance:

  1. Ernährung: Bringen Sie nicht nur sich, sondern auch ihren Teller in Form. Dieser sollte sich in Zukunft aus 1/4 vollwertigen Kohlehydraten wie Vollkornreis, 1/4 gesunden Eiweiss wie Fisch und 1/2 Früchte und Gemüse zusammensetzen.
  2. Ballaststoffe: Insbesondere lösliche Ballaststoffe wie in Hafer, Karotten und Hülsenfrüchte werden direkt mit der Reduktion von Bauchfett in Verbindung gebracht.
  3. Probiotika: Sie sind lebende Bakterien aus fermentierten Lebensmitteln und verstecken sich in Joghurt, Kefir und Sauerkraut. Sie helfen das Gewicht zu regulieren und Fettspeicher zu reduzieren. Wie wäre es da mit Joghurt oder Kefir gepaart mit frischen Früchten und knackigem Granola zum Frühstück?
  4. Omega-3-Fette: hilft, die durch das viszerale Fett hervorgerufene Entzündung zu reduzieren und Herz-Kreislauf-Krankheiten vorzubeugen. Die besten Quellen sind fetter Fisch wie Lachs, Makrele, Sardinen oder Hering, aber auch Leinsamen, Rapsöl oder Avocado sind perfekt für Ihren gesunden Teller.
  5. Bewegung: Wenn der Körper Fett speichert, entscheiden wir nicht wo es landet. Daher gilt auch hier: mehr Kalorien verbrennen wie man zu sich nimmt. Perfekt dafür geeignet ist ein Cardio- und Krafttraining. Zum Start aber eignet sich Alltagsbewegung wie Velofahren, strammes gehen und schwimmen hervorragend. Los geht’s!
  6. Stress: regt die Produktion von dem Hormon Cortisol an, was die Bauchfettspeicher erhöht. Daher ist ausreichend Schlaf von 7-8 Stunden die Nacht und bewusste Entspannungseinheiten am Tag so wichtig. Dafür lassen Sie den Fernseher oder das Smartphone einfach mal aus und nehmen sich anstelle ein gutes Buch oder geniessen ihren Lieblingstee ausgiebig und machen das zur Routine.

 

Apfel oder Birnen Typ? 
Die sogenannten Apfeltypen, mit Fettansammlungen primär um die Bauchgegend, sind eher gefährdet. Deshalb sollte das Verhältnis Taillen- zu Hüftumfang bei Frauen um 0,85 oder geringer sein. Bei Männern ist der Maximalwert bei 0,9 angesiedelt gemäss WHO.

Formel: Taille-Hüft-Verhältnis = Taillenumfang (cm) / Hüftumfang (cm)

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