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als Antwort auf: My Coach Survival Guide downloaden: Gesund ernährt, wenn mal keine Zeit zum Kochen bleibt

3 häufige Herausforderung, die ihr im Alltag einer Umstellung auf einen gesunden Lebensstil antrefft schauen wir uns heute gemeisnam an.

Häufige Fragen und Kommentare der My Coach-Programmteilnehmer haben wir aufgenommen und sie in einen einfachen Survival-Guide für euch als Survival-Tipps zusammengefasst. Er soll helfen, wenn ihr gerade mal wenig Zeit habt zu kochen oder Zutaten einfach nicht in euren Laden finden könnt.

1) Abendessen wenn keine Zeit zum Kochen bleibt oder ihr auswärts esst

Häufig schafft man es einfach nicht, Abendessen zu kochen. Wir haben euch dafür eine einfache Anleitung erstellt, wie ihr ohne Kochherd oder Backofen in 10 Minuten etwas Feines und Gesundes zaubern könnt mit Sachen, die man meist auf Vorrat hat. So kocht ihr frei Schnauze, aber bleibt schön dem Harvard Healthy Eating Plate treu. Ebenso könnt ihr nach der Grundlage euch an jedem Buffet der Restaurants bedienen – so ist auswärts essen ein Kinderspiel, ideal für alle, die viel Reisen: Hier den Survival-Guide einfach downloaden: DOWNLOAD

 

2) Ihr vermisst euer altes Café Complet

 

Das ist eine schnelles Abendessen mit Brot, Butter und Marmelade; ein Klassiker der gemütlichen Küchen, leider auf ein Garant für Hüftgold, wenn ihr sowieso schon etwas anfällig seid. Wir haben euch eine gesunde Variante davon gezaubert, wieder nach dem Modellkasten-Modell, dass ihr immer etwas Passendes im Vorratsschrank finden könnt, wenn es schnell gehen muss!

 

3) Häufig findet ihr eine Zutat auf die Schnelle nicht in eurem Dorfladen oder ihr mögt einfach eine Zutat nicht?

Das ist ab sofort kein Problem mehr – hier kommt unsere Austauschliste mit schwer zu finden oder eure Geschmackssinne spaltenden Zutaten zum einfachen Austauschen!

Jetzt den My Coach Survival-Guide downloaden

Clickt einfach auf das Download-Icon unterhalb und druckt euch den Survival-Guide aus, am besten klebt der am Kühlschrank, so klappt es bestimmt!

 

 

Weitermachen lohnt sich!

Wir wünschen euch weiterhin viel Spass bei der Entdeckung des neuen Lebensstils – und bleibt erfolgreich dabei! Aktuell verliert ihr in 6 Monaten 9% eures Körpergewichts im grünen Programm und habt zahlreiche Medikamente absetzen können in den Programmen zu Diabetes-Begleitung und Cholesterin-Reduktion. Ausserdem gibt es zahlreiche neue Erlebnisse, die ihr dank eurer Lebensstil-Umstellung erlebt habt.

  • eine früher zu anstrenge Schneeschuh-Wanderung mit unglaublicher Aussicht in den Bergen
  • ein Kilometer geschwommen seit Ewigkeiten im Hallenbad geschafft
  • oder einfach, dass ihr wieder schneller hinter Kindern und Enkelkindern herlaufen könnt!

Viel Spass dabei! Weiter so!

Isabelle von den Freunde am Kochen

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als Antwort auf: Zusammenhang zwischen Alzheimer und Cholesterin: Eine Zusammenfassung der aktuellen Forschung & was es für dich ab morgen heissen sollte


Mit Spannung haben wir gestern mittag das aktuellste Video von Dr. Greger von Nutritionfacts verfolgt und fanden, dass man diese Zusammenfassung zum aktuellen Stand der klinischen Forschung über allfällige Zusammenhänge zwischen Alzheimer und zu hohen Blutfetten auf deutsch mal schnell zur Verfügung gestellt werden sollte. Schnallt euch an, es ist verblüffend und spanned als Medizin-Laie zumindest! Wer mehr darüber lesen möchte, der findet am Artikel-Ende die wichtigsten Quellen, die die Greger-Video verwendet werden nochmals aufgelistet.

 

Alzheimer – eine Behandlung dagegen ist noch nicht gefunden

Millionen leiden unter Alzheimer, die Behandlungserfolge der Krankheit sind gelinde gesagt ernüchternd und so ist das Forschungs-Interesse sehr gross, was man denn anstatt der Behandlung der Krankheit bereits im Bereich Prävention machen kann, dass die bisher nicht effektiv behandelbare Krankheit gar nicht erst ausbricht. Aktuell geht man davon aus, dass Alzheimer u.a. eine Störung der Blutversorgung zu Hirnbereichen ist. Somit wäre es eine Gefässschädigung und Analogien zur Prävention von Herzkreislaufkrankheiten drängen sich auf (Vermeidung gesättigte Fette, viel Gemüse und gesunde Fette, Vollkornbeilagen anstelle von hochverarbeiteten Lebensmitteln, mehr Bewegung).

Ablagerungen im Hirn bei Alzheimer: Könnte es doch Cholesterin sein?

Bisher gibt es zwei konkurrenzierende Theorien, wie es zu Alzheimer kommt, wovon keine bisher klare Resultate zu liefern mag in puncto Entstehung und detaillierter Wirkungsweise:

  1. Die Amyloid-Ablagerungen, die das Hirn bei Alzheimer-Patienten schädigen
  2. Die neuere Theorie, dass hohes Cholesterin eben doch auch ins Hirn vordringen kann und da ähnlich schadet, wie es dies nachweislich bereits in unseren Blutgefässen unterhalb der Blut-Hirnschranke tut. Bisher ging man davon aus, dass das Cholesterin die Hirnschranke nicht überschreiten kann und so die Ablagerung im Hirn bei Alzheimerpatienten nicht mit den Ablagerungen in den Blutgefässen des restliche Körpers zusammenhängen können. Dies scheint nun von einigen Forschern bezweifelt zu werden.

Verstopfte Autobahnen im Hirn: Bei erhöhten Blutfettwerten, steigt das Risiko, an Alzheimer zu erkranken

Einig ist man sich in der Forschung aber eindeutig, dass Ablagerungen aus zu viel Cholesterin im Blut das Risiko für Alzheimer erhöht.  Auch vermutet man eine aktive Rolle von Cholesterin bei der Beschleunigung des Krankheitsfortschritts von Alzheimer. Es gibt Studien, die zeigen, dass ein Cholesterin-Level von über 6,5mmol/l im Blut die Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, ver-3-facht.

Wie glaubt man, schädigt Cholesterin das Alzheimer-befallene Hirn?

Ist das schädliche Cholesterin einmal im Gehirn angelangt, kann es da zu Oxidationsprozessen durch freie Radikale kommen, die wiederum direkt Nervenschäden anrichten, die noch darüber hinausgehen, was das LDL-Cholesterin allein durch die Verstopfung der Blutgefässe, den Versorgungsautobahnen zum Hirn, anrichten durch Unterversorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff, was zu einem Absterben von Hirn-Bereichen führen kann.

 

Gibt es trotzdem ab sofort etwas, was ich tun kann, um mein Alzheimer-Risiko zu reduzieren?

Wie ihr seht, ist vieles noch nicht eindeutig belegt zum aktuellen Zeitpunkt. Fazit für alle, die daraus bereits etwas ableiten wollen, was bestimmt nicht schadet und notfalls „nur“ für sein Herz-Kreislaufsystem etwas Guten tun will, dem sei ab sofort folgendes empfohlen:

5 Schritte zur prophylaktischen Alzheimer-Vorsorge aus dem aktuellen Forschungssstand

  1. 150 Min. Bewegung pro Woche fix in euren Kalender einplanen und nehmt die Termine wahr, als ob es um euer Leben gingen, tut es nämlich langfristig effektiv – also gebt euch einen Rück und ändert das!

  2. Ernährung umstellen und sehr wenig tierisches Fett aus Milchprodukten, Fleisch, Wurst zu euch nehmen, dafür gesunde Fette aus Fisch, Nüssen, Ölfrüchten, etc. zu euch nehmen, am besten nicht nur als Öl sondern als ganze Frucht.
  3. Vermeiden von verarbeitetem Essen: Integriert 7 Mal Hülsenfrüchte oder Kerne und Samen in euren Speiseplan, Vollkorn-Beilagen und Pseudogetreide wie Quinoa & Co.
  4. Vermeidet Zucker soviel wie möglich, nehmt ihn idealerweise nur als ganze Frucht zu euch, keine Sirups, Würfel-, oder Kristallzucker, egal welcher Farbe (ja, wir meinen auch den braunen Zucker)
  5. Mehr Gemüse – die Hälfte einer jeden Hauptmahlzeit soll aus Gemüsen und Früchten bestehen. Sie liefern euch Antioxidantien (gut gegen freie Radikale), Ballaststoffe (binden Cholesterin im Darm und sorgen so dafür, dass ein Teil ausgeschieden wird, bevor er in die Blutbahn übergeht).

 

Hol dir Hilfe!

Wer sich gerne bei einer solchen Umstellung von unseren Spezialisten begleiten lässt, dem empfehlen wir dazu unser blaues My Coach-Programm zur Reduktion von Cholesterin im Blut mit Ernährungsplänen, Einkaufslisten und schnellen Rezepten sowie Bewegungs-Challenges.–> Hier geht es zum Angebot

 

Wichtigste Quellen, die in Dr. Gregers Zusammenfassung vorkamen sind unten aufgelistet (weitere findet ihr im Video von Dr. Greger)

Beeri, M. S., Rapp, M., Silverman, J. M., Schmeidler, J., Grossman, H. T., Fallon, J. T., … Haroutunian, V. (2006). Coronary artery disease is associated with Alzheimer disease neuropathology in APOE4 carriers. Neurology66(9), 1399–1404.

Corsinovi L1, Biasi F, Poli G, Leonarduzzi G, Isaia G., 2011 Sep: S161-72. ‚Dietary lipids and their oxidized products in Alzheimer’s disease.‘, Mol Nutr Food Res.,

Kelleher RJ, Soiza RL. Evidence of endothelial dysfunction in the development of Alzheimer’s disease: Is Alzheimer’s a vascular disorder? American Journal of Cardiovascular Disease. 2013;3(4):197-226.

Luigi Puglielli et al., , volume6, pages345–351 (2003),  ‚Alzheimer’s disease: the cholesterol connection‘, Nature

Royall, Donald. (2002). Alzheimer disease as a vascular disorder: nosological evidence. Stroke; a journal of cerebral circulation. 33. 2147-8; author reply 2147. 

 

Isabelle von den Freunde am Kochen

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als Antwort auf: 9 Tipps, wie du mit Kindern entspannt gesunde Ernährungsgewohnheiten entdeckst

Warum gesunde Ernährung schon im Mutterleib für die Kids wichtig ist und erst recht danach, haben wir ja schon medizinisch diskutiert in vorherigen Blogbeiträgen. Heute geht es darum, welche Tricks und Kniffe denn wirklich helfen, wenn es darum geht, unseren Kids gesunde Ernährung und kulinarische Experimentierfreude näher zu bringen. Hier kommen unsere 9 besten Tricks! In unserem Team wurde ich für den Blogpost nominiert, da beim Austausch bei uns im Team klar herauskam, dass ich wohl klar die schwierigsten Esser zu Hause habe. Also, hier kommen sie: Die Killertricks einer leidgeprüften Mutter zweier sehr selektiver Esser im Alter von 6 und 8 😉

#1: Mach dir den Appetit zum Helfer


Wenn ich ehrlich bin, geht es mir nicht anders: Wenn ich heim komme und Hunger habe und ein geschnittener Rohkostteller steht rum, dann gibt es nichts Feineres… Sonst ist eine Scheibe Brot einfach immer schneller zur Hand. Das geht unseren Kleinen nicht anders, deshalb: Gemüse vor dem Kochen separieren und deinen Kindern roh anbieten, am besten, wenn die Kinder noch hungrig sind, direkt vor dem Essen schon. Da kann keiner widerstehen und sieh haben die Portion Gemüse bereits genossen!

#2: Gleiche Komponenten für alle bei Tisch anbieten, aber zu Beginn nicht vermischen

Wer einmal anfängt, separate Kindermenüs und Erwachsenengerichte bei einer Mahlzeit zu kochen, ist wirklich in der Sackgasse. Es wird zum Standard und ihr kommuniziert, dass dieses Essen für Kinder gar nicht essbar ist. Ausserdem eifern Kinder immer dem Verhalten der Erwachsenen nach und das gilt auch beim Essen. Doch wie geht man dann damit um, dass am Schluss nicht ihr immer Reis und Erbsen esst? Ganz einfach: Bei Eintöpfen die Komponenten ohne Saucen separieren, die dein Kind nicht mag. Das geht meist ohne viel Zusatzaufwand, wenn man sie zu Beginn einfach vom Rest separiert und separat auf den Tisch bringt für die Kinder. So essen alle dasselbe und die Kids können vorsichtig neues Terrain erobern.

 

#3: Gleich zu Beginn Geschmacksmonotonie keine Chance geben!

Geschmackssinn bildet sich über die Zeit, und beginnt schon im Mutterleib. Dazu ist es wahrscheinlich zu spät, wenn ihr den Artikel lest 🙂 Aber hier kommen die Tipps, wenn die Kids bereits feste Nahrung zu sich nehmen. Muttermilch ändert sich im Geschmack jedes einzelne Mal. Erst bei der Einführung der Festnahrung machen wir den Speiseplan etwas rigider. Hier lohnt es sich, das Kind früh schon an Geschmacksvielfalt zu gewöhnen, auch wenn es nur Nuancen sind. Nicht eine Woche nur Karottenpüree zum Eingewöhnen, sondern einmal Fenchel dazu, einmal Kartoffel, nie immer dasselbe anbieten. So wird Varianz zur Normalität für dein Kind – von Anfang an.

 

#4: Ab 3-4 Jahren die Probierregel einführen

Die Familie setzt sich zusammen und bespricht für jeden folgende Abmachung durch: Man darf drei Dinge nicht mögen, die hält man auf einem Zettel bildlich fest, wenn die Kinder noch nicht lesen können und vom Rest probiert man immer einen Bissen, darf es dann aber stehen lassen, wenn es nicht schmeckt. So bildet sich der Geschmacksinn langsam um. Man muss einen Geschmack bis zu 18 mal probieren, bis er dem Hirn bekannt vorkommt. Seht die Ausweitung der Geschmacksvielfalt also als (lange) Reise an mit euren Kleinen an!

Falls du möchtest, kannst du auch einen ‚Ernährungsführerschein‚ für die älteren Kids erstellen, wo man Bilder der Gemüse und Früchte und Gerichte aufmalt, die sie neu nun mögen. So kreiert man ein Erfolgserlebnis und macht Fortschritt greifbar für den kleinen Lehrfahrer.

 

#5: Gemüse und Früchte schmecken viel besser, wenn man sie auf dem Markt selber auswählen konnte

Ein anderer Kniff ist, die Kinder vor allem schon bei der Gemüse- und Früchtewahl auf dem Markt fest einzubinden. Jedes Kind bekommt ein Budget, von dem es selbst Gemüse und Früchte auswählen darf, die es in der Woche essen mag, es müssen mindestens ein Gemüse und eine Frucht sein. Selbstbestimmung ist zentral auf der Entdeckungsreise. Sobald deine Kinder Kopfrechnen können, darf man das Budget sogar selber verwalten, schauen, welche Note oder Münze gegeben werden soll und irgendwann sogar, wieviel Rückgeld man bekommen sollte.  So wird der Einkauf zum Abenteuer.

 

#6: Gemeinsamer Kochtag… mit oder ohne Globi

Macht an einem Tag in der Woche ab, wo ihr gemeinsam Zeit habt zu kochen. Typischer Weise machen wir das bei uns am Samstag, nach dem Marktbesuch. Das Globikochbuch ist bei meinen Jungs sehr beliebt und gibt ihnen auch bei der Rezepteauswahl mehr Autonomie, die sich wiederum im mehr Experimentierfreude ihrerseits niederschlägt. Beim Kochen hören wir gemeinsam Kinderhörbücher, rüsten unser Gemüse, Lachen zusammen und essen viele Stunden später zufrieden und voll des Selbstlobes unser meist unkonventionelles Essen. Letzte Woche gab es zum Beispiel Apfelmus aus 5 verschiedenen Äpfeln vom Mark (ja, Kinder wählen von jeder Sorte nur einen einzigen Apfel und am Markt geht das auch 😉 ) dazu Sesam-ummantelte Pouletfilets und Knöpfli mit Randen gefärbt sowie ein riesiger Rohkoststeller, der mit einem asiatischen Messer in Wellenform geschnitten wurde und gleich schon zum Kochen gegessen wurde! Anschliessend vermerken wir dann die neuen Gerichte auf dem Ernährungs-Führerschein und freuen uns auf die nächste Woche.

 

#7: Einladung mit Hintergedanken…

Etwas subversiv, aber sehr nützlich: Nutzt Einladungen zum Essen der Freunde der Kinder, um neue Lieblingsgerichte der Freunde zu Probieren. Meist sind eure Kinder viel einfacher zu überzeugen,  etwas Neues zu probieren, wenn ihre Freundinnen und Freunde das mit Genuss essen.

#8: Es beginnt mit dir… bring dich aktiv ein


Sich aktiv einzubringen bedeutet einerseits, es vorzuleben, aber auch das Thema inhaltlich gemeinsam zu entdecken. Gehe mit gutem Vorbild voran – was du deinen Kindern vorlebst, ist das, was sie für relevant erachten! Das gute an dem Thema Ernährung ist, dass es vielschichtig und interessant ist, auch für Erwachsene mit viel Vorbildung gibt es immer wie etwas zu erfahren. Wem Vorleben alleine nicht reicht, der kann ab 6 Jahren auch super mit Büchern arbeiten, die Kindern gesunde Ernährung gut näher bringt. Ein guter Einstieg, warum eine gesunde Ernährung wichtig ist, finden wir das “Was ist Was”-Buch zum Thema Ernährung. Auch auf Youtube gibt es coole Einstiegs-Tutorials je nach Altersklasse. Wichtig hier ist aber auf alle Fälle, dass die Kinder nicht die Nachricht bekommen, dass es bei gesunder Ernährung primär um ihr Gewicht geht. Essstörungen und Unzufriedenheit mit dem Körperaussehen sit heute schon in der Primarschule ein grosses Thema. Stellt also von Anfang klar, dass es bei der Ernährung primär darum geht, dass der Körper so besser funktioniert und es nicht ums Körpergewicht geht. Falls euer Kind darauf schon sehr sensibel reagiert oder nachfragt oder sogar äussert, dass es unzufrieden mit seinem Körper ist, nehmt das ernst und besucht unbedingt die PEP-Seite des Berner Inselspitals, wo ihr sehr hilfreiche Informationen zur Prävention von Essstörungen für die verschiedenen Altersgruppen von Kindern findet: https://www.pepinfo.ch/de/Projekte-PEP/index.php

 

#9: Die sensible Balance halten beim Thema Teller Aufessen

Der letzte Tipp sollte eigentlich der erste sein… denn die ganze gemeinsame Reise hin zu einem genussvollen und bewussten Genuss bringt gar nichts, wenn die Reise durch zu viel Zwang geprägt ist oder das Gesundheitsthema zu dominant wird. Primär soll es immer um Genuss und Wohlgefühl gehen, wenn ihr mit euren Kids über Essen sprecht.

Druck ausüben bringt gar nichts, denn das verkommt schnell zu einem Powerplay, wo es gar nicht mehr darum geht, mit dem Kind einen Schritt weiterzugehen. Es verhärten sich aber leider die Fronten und Fortschritt wird anschliessend schwerer. Das ist aber auch kein Freifahrtenschein für eure Kids: wer sich zum Beispiel von etwas nachschöpft, soll alles auch ausessen, da die Menge ja eigenbestimmt ist. Falls etwas übrig bleibt, isst man es halt zum Znüni oder zum Znacht noch fertig, bevor man sich anderes nachnimmt. So schult man Selbstverantwortung und ein respektvoller Umgang mit wertvollen Lebensmitteln.

 

Isabelle von den Freunde am Kochen

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als Antwort auf: Neu: My Coach unterstützt Hirslanden-Privé Patienten bei der Regeneration zu Hause

Innovative Ernährungs-Kooperation mit der Hirslanden-Gruppe


Ganz neu ab Januar unterstützt die Hirslanden-Gruppe ihre Privé-Patienten mit einem kostenlos zur Verfügung gestellten Ernährungs-Programm für die Regeneration beim Austritt. Die Hirslanden-Gruppe offeriert ihren Patienten in allen 17 Kliniken eine Anleitung von My Coach, um durch gezielte Ernährung eine gute Genesung auch zu Hause zu unterstützen.

Wie kann gezielte Ernährung bei der Regeneration helfen?

Durch einen gezielten Ernährungsplan kann man folgenden Prozesse nach einem Eingriff unterstützen:

  1. Gewebebildungsprozess bei Wunden
  2. Blutbildung nach Blutverlust
  3. Stärkung des Immunsystems

Diese Prozesse laufen im Körperinnern ab und brauchen bestimmte Bausteine, um optimal ablaufen zu können. Diese Bausteine werden dem Körper am einfachsten über die natürliche Ernährung zugeführt. Spezielle Regenerations-Ernährungspläne liefern genau diese Bausteine in guter Qualität. Und wie immer bei My Coach: mit passenden Rezepten und Einkaufslisten praktisch zu einem Bündel verpackt. Gerade die kurze Zubereitungszeit entspricht perfekt den Bedürfnissen in der Erholung. Wem das zuviel ist oder noch nicht mobil genug ist, bereits auf Selbstverpfelgung überzugehen, der kann auch auf die gesunden Fertiggerichte ausweichen. Die Regenerations-My Coach-Pakete sind auch Nicht-Hirslanden-Patienten zugänglich. Die Pakete sind wie alle My Coach Produkte auf deutsch, englisch und französisch erhältlich.

Die Energie-, Vitamin- und Mineralstoffaufnahme, aber auch der Anteil an Proteinen ist höher in den 3 Phase der Regeneration. My Coach für eine optimale Regeneration zu Hause liefert eine optimale Grundversorgung mit besonderer Gewichtung der folgenden Inhaltsstoffe:

  1. Eine hohe Qualität an Protein, die dir sämtliche essenziellen Aminosäuren liefern. Diese spielen eine zentrale Rolle sowohl beim Gewebe-Aufbau aber auch bei der Stärkung des Immunsystems direkt nach dem Eingriff.
  2. Vitamin C: unterstützt die körpereigene Produktion von Kollagen, um Sehnen, Bänder und generell chirurgische Wunden zu heilen. Bereits bestens bekannt ist die Rolle von Vitamin C beim Aufbau des Immunsystems als starkes Antioxidans.
  3. Zink: sehr hilfreich bei der Unterstützung des Immunsystems du auch bei Gewebeaufbau und Regeneration.
  4. Probiotika und Ballaststoffe: sie unterstützen die Darm nach einer Narkose wieder den normalen Betrieb aufzunehmen und sind zentral für dein Wohlbefinden. Probiotika sind Helfer-Bakterien, die nach der Beigabe von Antibiotika (bei fast jedem operativen Eingriff verabreicht) sich im Darm wieder ansiedeln sollen und können über die Ernährung gut unterstützt werden. Sie sind essentiell für das Immunsystem. Ballaststoffe mobilisieren den trägen Darm.

My Coach entspricht einer ausgewogenen Ernährungsweise und folgt den Grundsätzen der Harvard Food Pyramid. Trotzdem ersetzt es keinen Falls die verschriebene Medikation oder Empfehlung deines Arztes. Insbesondere für Menschen nach einem Magen- oder Darmeingriff oder eine Insuffizient der Nieren oder Leber haben oder von einem Morbus Crohn betroffen sind, ist diese Ernährungsweise zu Ballaststoff-reich und diesen Patienten wird von My Coach abgeraten, da sie eine sehr spezielle Diät benötigen. Bei Diabetes, Übergewicht und Herzkreislauf-Erkrankungen hingegen ist die Ernährung optimal, da sie auf dem Harvard Healthy Eating Plate beruht und besonders in diesen Anwendungsgebieten beeindruckende Resultate belegen konnte in diversen Studien.

Dieser Link führt zum Regenerations-Angebot

 

Weitere Informationsquellen zum Lesen, wie Ernährung auf den Genesungsprozess wirkt findet ihr hier:

Isabelle von den Freunde am Kochen

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als Antwort auf: Diabetes Typ 2: 6 Dinge, die du heute ändern kannst, um dein Risiko zu minimieren

Was ist Diabetes und was macht es mit deinem Körper?

Diabetes oder Prädiabetes bedeutet, dass dein Körper Probleme damit hat, Zucker aus Lebensmitteln in Energie umzuwandeln. Im Falle von Diabetes Typ 2 geschieht dies graduell, und der Beginn der Krankheit, Prädiabetes, beginnt schleichend und ohne Symptome. Deshalb wird die Krankheit häufig zu spät entdeckt, wenn schon viele Schäden im Körper entstanden sind. Denn der nicht umgewandelte Zucker bleibt im Blut und beschädigt so feine Blutgefässe, typischer Weise in Nieren, Augen, Ohren, in den Extremitäten oder Hirn. Sind diese Blutgefässe beschädigt, kommt es zu massiven Störungen in der Wirkungsweise der betroffenen Organe oder einem Absterben des betroffenen Gewebes.

Kurz: Diabetes macht dich anfälliger für Herzkreislaufkrankheiten, Nierenschäden, Blindheit oder Nierenkrankheiten, nebst anderem.

Das sind erste Anzeichen von Diabetes?

Erste Symptome, die darauf hindeuten können, dass sich zu viel Zucker immer noch in deinem Blut und nicht in den Zucker verwertenden Zellen befindet, sind:

  • Unklare Sicht
  • Starker Durst
  • Häufiger Harndrang
  • Müdigkeit
  • Stumpfes oder wenig Gefühl in Händen und Füssen

Quelle

Diabetes – warum kommt ihm weltweit so viel Aufmerksamkeit zu?

Heute ist Weltdiabetes-Tag. Warum es den braucht? Weil man von einer regelrechten Epidemie der Zuckerkrankheit sprechen kann. Sie breitet sich schnell und weltweit aus, besonders Diabetes Typ 2, welche stark durch unseren Lebensstil mit zu viel und zu ungesunden Essen sowie zu wenig Bewegung gefördert wird. Vererbung spielt auch eine bedeutende Rolle, aber grundsätzlich ist es der Lebensstil, der unser Schicksal prägt und auch die Lebensqualität mitprägt, wenn diese Krankheit einmal ausgebrochen ist.

 

 

Schweiz: Mind. 1/14 ist betroffen

Gemäss der WHO (World Health Organization) hat 1/14 in der Schweiz Diabetes (6,1%, gemäss der WHO in 2015: https://data.worldbank.org/indicator/SH.STA.DIAB.ZS?locations=CH). Vorallem Diabetes Typ 2, der stark durch unsern Lebensstil beeinflusst werden kann, ist mit grossen Schritten auf dem Vormarsch. Nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit und die Patienten werden immer jünger. Durchaus ein ernst zu nehmendes Thema also. Doch nicht nur wer Diabetes hat, sollte sich damit auseinandersetzen, sondern jeder von uns der Übergewicht und schlechtes Bewegungsverhalten hat. Denn von ca. 1/3 Erwachsenen wird geschätzt, dass er an Prädiabetes leidet in den USA, davon aber nichts weiss.  Per 2040 wird mit einem Anstieg auf über 640 Mio. Menschen mit Diabetes gerechnet.

 

Was kannst du ab heute dagegen tun, Diabetes selbst zu bekommen?

Tipp #1: Plane 150 Min. Bewegung pro Woche ein und setze sie um

Bewegung reduziert den Zuckergehalt im Blut. 5×30 Min. zügig gehen, Fahrrad fahren, Schwimmen oder Tanzen sind perfekt geeignet. Am besten, man mischt diese Aktivitäten, so werden verschiedene Muskelgruppen und Hirnbereiche gefordert. Starte mal wieder zu Fuss oder mit dem Fahrrad auf die Arbeit. Oder verabrede dich zum Spaziergang nach dem Mittagessen anstelle noch einen Kaffee zu trinken. Der Spaziergang wird dich nachhaltig wach machen und dein Körper wird es dir danken.

Tipp #2: Mache eine Razzia am Vorratsschrank: Was da rumliegt, wird früher oder später gegessen

Um eine sehr grobe Anleitung zu geben: Süssgetränke, Milch- und weisse Schokoladen, Kekse, Fertignahrungsmittel sollten durch gesündere Optionen ersetzt werden. Am besten, ihr holt euch das My Coach für Diabetes, um im Detail beraten zu werden, welche Bestandteile ihr wie ersetzen könnt, um die geeignetsten Lebensmittel für euch immer Vorrätig zu haben.

 

Tipp #3: Stelle sicher, dass die Hälfte deiner Hauptmahlzeiten-Teller mit Gemüse und Obst bedeckt sind

Früchte und Gemüse sind reich an Nahrungsfasern: diese lassen Zucker in einen Apfel nur langsam und über eine lange Zeit ins Blut gelangen und machen ausserdem lange angenehm satt. Ein Viertel des Teller ist dann für nicht fettes Eiweiss in Form von magerem Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchten reserviert und der letzte Viertel für die Beilage in vollwertiger Form (Vollkorn-Brot, Vollkorn-Reis, Vollkorn-Pasta, etc.)

 

Tipp #4: Kohlenhydrate musst du nicht meiden –  nur die richtigen essen! 

Eine Ernährungsweise mit sehr geringen Mengen an Kohlenhydrate können nur die wenigsten länger durchhalten. Was gut wirkt ist aber, was du länger durchzuhalten vermagst. So solltest du nicht zu viele und vor allem die richtigen Kohlenhydrate auf deinen Teller bringen. Einige deiner Lieblinge kannst du einfach gegen bessere Alternativen austauschen:

  • Frühstücks-Müsli: Fertigprodukte mit viel Zucker austauschen gegen Haferflocken mit Joghurt und Früchten, Nüssen, Samen
  • Die Pasta-Portion zum Mittagessen sollte hälftig mit Gemüsen durchmischt werden und Vollkorn-Pasta sein.
  • Reis- und Kartoffelgerichte kannst du auch mal mit Quinoa-, Grünkern oder Vollkornreis ersetzen – wieder kombiniert mit viel Gemüsen.

Tipp # 5: Falls du übergewichtig bist: reduziere dein Gewicht

My Coach – Tipps & Tricks

Schon wenige Kilos, eine Gewichtsreduktion von 5-7%, können Diabetes Typ 2 schon sehr effektiv am Ausbrechen hindern (Quelle).

 

Tipp #6: Stoppe zu Rauchen, wenn du Raucher bist

Eine Studie hat belegt, dass Raucher und Menschen, die viel Rauch ausgesetzt sind (Passivraucher) häufiger an Diabetes Typ 2 erkranken wie Nichtraucher. Ein weiterer guter Grund also (Quelle).

 

 

 

Isabelle von den Freunde am Kochen

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als Antwort auf: In 8 Wochen zu einer gesunderer Darmflora… so geht’s!

Probiotika – die kleinen Helfer in unserem Darm – sind gerade in aller Munde. Sie werden in Verbindung gebracht mit einem besseren Immunsystem, Depressionen oder Autismus, Allergien, Parkison, oder Arteriosklerose, tieferen Blutfetten und der Prophylaxe von Diabetes (https://www.medical-tribune.ch/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/probiotika-was-leisten-die-bakterien.html Bei all diesen Krankheiten wurde eine Veränderung der Darmflora gegenüber gesunden Menschen festgestellt (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/darmsanierung-wie-der-darm-die-gesundheit-beeinflusst-a-1016438.html), ob die Bakterien aber der Auslöser dieser war, ist noch nicht klar belegt .

 

Probiotika: Kleine Einzeller- grosse Wirkung?

Jeder Mensch besteht aus 8 Billionen Zellen und diejenigen in unserem Darm sind noch sehr wenig erforscht. Die nützlichen Helfer im Darm nennt man PrObiotika. Sie fermentieren im Darm lösliche Fasern, Eiweisse zu kurzkettigen Fettsäuren. Diese Fettsäuren erhalten / nähren die Probiotika zum einen, aber sie schützen auch die Darmflora und bekämpfen Entzündungen. Auch bei Herstellung der lebenswichtigen Vitamine wie Folsäure, Vitmain K und Biotin sind die Probiotika involviert. (https://www.medical-tribune.ch/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/probiotika-was-leisten-die-bakterien.html Kurz: sie sind extrem wichtig für uns.

Probiotika schützen uns und bekämpfen Entzündungen sowie ungewünschte Eindringlinge im Darm (schädliche Bakterien, u.a.). Doch was kann man tun, um sie zu erhalten? PrObiotika ernähren sich von PrEbiotika. Diese Prebiotika sind vor allem in Gemüsen, Früchten und Getreiden zu finden, aber auch in Muttermilch. Die Versorgung mit Prebiotika ist die Grundlage für die Bevölkerung unseres Darms mit den Bakterien, die uns helfen, gesundheitsfördernde Prozesse in Gang zu setzen und gesund zu bleiben, so der bisherige Stand der Wissenschaft.

 

 

Doch was genau kannst du ab morgen tun, um mehr dieser Helfer in deinem Darm anzusiedeln?

Lass uns eine Challenge machen: in 8 Wochen änderst du jeweils eine Gewohnheit je Woche nachhaltig und veränderst so schrittweise deine Darmflora zum Besseren! Ready? Los geht es!

 

Woche #1: Dein Essteller – davon wirst du mehr auf deinem Teller sehen!

Setze dir zum Ziel, jeden Tag zum Mittag und Abendessen knapp die Hälfte deines Tellers mit Gemüse zu belegen. Besonders Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Chicoré, Spargel oder Wurzelgemüse (Karotte, rote Beete, Sellerie, etc.) aber auch Kartoffeln sind top als Lieferanten von Prebiotika und deine kleinen Helfer werden es dir danken.

Woche #2: Häschenfutter immer mal wieder über den Tag

Versuche einen Viertel deiner Gemüse roh zu dir zu nehmen: Der Gehalt an Probiotika/Ballaststoffen ändert sich nämlich bei einigen Gemüsen durchs Garen. Nutze Gemüsesticks als Snack, setze rohes Gemüse in Sandwiches oder Salaten ein oder mach dir einen schönen Guacamole-Dipp am Abend!

Woche #3: Tutti Frutti – Due Volte

2 Portionen Frucht pro Tag sind ab dieser Woche ein MUST! Äpfel, Bananen oder Beeren sind voller Prebiotika und ergänzen dein Frühstücksmüsli perfekt!

 

Woche #4: Fleisch ist eben doch nicht dein Gemüse

Darmfreundliche Alternativen zu Fleisch ausprobieren! Ersetze Fleisch an mindestens 3 Tagen die Woche durch Eiweiss- und Prebiotika-reiche Variante wie Kichererbsen, Linsen, Bohnen. Diese schmecken fantastisch in Curries, Suppen oder im Eintopf!


Woche #5: Back to Bircher

Haferflocken sind eine sehr gute Quelle von Beta-Glucan, einem andern Prebiotikum. Mache ein Hafermüsli (das gute alte Birchermüsli!) an mindestens 3 Tagen in der Woche. Zum Prebiotika-Wunder werden diese Frühstücke, wenn du sie mit Kefir und frischen Früchten mixt, die ebenfalls reich an Prebiotika und Probiotika sind: Zwei Fliegen mit einer Klappe also!

Woche #6: Lebensmittel mit Probiotika essen

Mehr Probiotika kannst du auch essen! Milchprodukte wie Joghurt, Kefir, Gruyère/Gouda und Parmesankäse sind reich daran. Aber auch Miso-Paste, eine japanische Bouillon, Sauerkraut oder Kimchi sind perfekte Einlagen in Suppen und Eintöpfe diese Woche. Such dir ein paar Rezepte raus und tu deinem Darm etwas Gutes!

Woche #7: Das Prebiotika-Fliessband in Schwung halten

Trinke mindestens 8 Gläser Wasser über den Tag verteilt: Das Wasser ist nämlich wichtiges Transportmittel der Prebiotika zu dem Ort, wo die Probiotika wirken.

Woche #8: By Bye Assugrin und Co.

Vermeide künstliche Süssstoffe, sie stehen unter Verdacht, den Probiotika im Darm zu schaden. Eine extensive Analyse von wissenschaftlichen Studien hat ausserdem ergeben, dass der Einsatz von künstlichen Süssstoffen keinen belegbaren Effekt bei der Gewichtsreduktion hat. Also kann man es gleich lassen (Quelle: https://www.health.harvard.edu/heart-health/artificial-sweeteners-no-help-possible-harm).

Isabelle von den Freunde am Kochen

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als Antwort auf: Schwanger? Dann solltest du jetzt diese 8 Umstellung in deiner Ernährung angehen!

Rund um die Ernährung in der Schwangerschaft gibt es immer noch viel Verwirrung. Dieser Post soll euch helfen, die 8 wichtigsten Umstellungen in eurer Ernährung einfach umzusetzen. Für einmal keine Verbote, keine Lebensmittelsicherheitsregeln, die ihr bestimmt schon alle kennt, sondern, was ihr Positives mit eurer Nahrung bewirken könnt. Hier findet ihr 8 Tipps, wie man es einfach und erfolgreich anstellt, sich und sein Baby perfekt zu versorgen. In der Schwangerschaft geht es schliesslich darum, nicht weniger zu essen sondern bessere Alternativen zu finden – hier kommen sie!

 

#1: Ballaststoffe, die kleinen Helfer einer jeder Schwangeren!

Ballaststoffe kommen vor allem in Gemüsen, Früchten und Vollkornprodukten vor.
Sie helfen euch Verstopfung vorzubeugen und Hämorrhoiden zu verhindern. Auch sättigen Ballaststoffe länger und zuverlässig! Also: mehr Obst, Gemüse und Vollkorn auf den Teller, mindestens 25-35g reine Ballaststoffe pro Tag! Das schaffst du ganz einfach, indem du schaust, dass mindestens ¾ deines Tellers mit Obst, Gemüse und Vollkornbeilagen gefüllt ist. Fleisch einfach auch mal durch die pflanzlichen Proteinwunder Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen) ersetzen. Frühstücksmüsli mit Haferflocken mal wieder in coolen Varianten ausprobieren, wie Overnight Oats oder Porridge.

 

#2: Kalzium, zentral für dich und dein Baby – besonders im 2. und 3. Trimester!

Kalzium kommt in dunkelgrünem Blattgemüse, Soja- und Milchprodukten (Joghurt und Käse) vor.

Besonders wenn du im 2. und 3. Trimester angekommen bist, solltest du auf ausreichen Kalzium achten. Gerade auch, weil das mangelnde Kalzium sonst direkt aus deinen eigenen Knochen entnommen wird und später zu Osteoporose führen kann. Vermehrte Knochenbrüche sind die Folge davon. Das muss nicht sein.  1200mg Kalzium pro Tag findest du in Milchprodukten, aber vor allem auch in Pflanzen. Mohn oder die Wakame-Algen haben z.B. 10 Mal mehr Kalzium wie Milch. Grünkohl/Federkohl/Kale enthält z.B. 135mg Kalzium/100g oder mehr wie 10% deines Tagesbedarfs. Aber auch Mangold und Spinat lassen sich super in Smoothies, als Belag auf einer Pizza, Salat, oder Einlage in einem Curry einbringen.
Kalzium-Stars sind aber auch Mandeln mit 264mg/100g – der perfekte Snack für dich und dein Baby! Para- und Haselnüsse sind auch sehr zu empfehlen.

Genauso wie Nüsse sind auch Samen super in deiner Kalzium-bewussten Ernährung: geröstete Sesamkerne, Leinsamen einfach ins Frühstücksmüsli, einen Smoothie oder im Brot geniessen! Wenn wir schon vom Frühstück sprechen: Nutze auch Amaranth und Quinoa als Kalzium-Quelle!

Hülsenfrüchte wie Soja (Edamame im Salat, Tofu – gut gewürzt als Beilage), aber auch Linsen, Bohnen oder Kichererbsen zum Salat sind perfekt geeignet.

 

#3: Eisen – Fitmacher für Schwangere und wichtig für die Blutbildungen


Eisen ist schwer alleine über die Ernährung aufzunehmen in der Schwangerschaft – hier brauchst du Supplemente, um auf die benötigten 30mg/Tag zu kommen.
Eisen versteck sich hauptsächlich in rotem Fleisch, aber auch in andern Lebensmitteln, die du mit Vitamin C zusammen aufnehmen solltest.
Eisenreiche vegetarische Lebensmittel mit über 6mg/100g:

Tipps fürs eisenreiche Frühstücks-Müsli

  1. Kürbiskerne
  2. Leinsamen
  3. Pistazien
  4. Sonnenblumenkerne
  5. Trockenfrüchte (Pfirsiche und Aprikosen)
  6. Amaranth
  7. Haferflocken
  8. Zimt – ist ein Eisenstar – eine Prise aufs Müsli bringt’s

 

Mehr eisenreiche Nahrungsmittel in deinen Hauptmahlzeiten (alle liefern über 6mg/100g):

  1. Basilikum (z.B. Pesto mit Kürbiskernen anstelle Pinienkernen selber machen!)
  2. Linsen
  3. Kichererbsen
  4. Dicke Bohnen, Kidney Bohnen, weisse Bohnen
  5. Dill
  6. Quinoa
  7. Hirse
  8. Kurkuma – jeweils mind. eine Prise pro Tag ins Essen

 

 Wichtig bei der Eisenaufnahme:

Eisen und Vitamin C (Zitrusfrüchte, Apfel, Peperoni und Paprika, alle Kohlsorten – Brokkoli, Rosenkohl, Spitzkohl, Blaukraut, Sauerkraut, … Petersilie, Beeren) sind also perfekte Partner in crime zu euren eisenreichen Zutaten von oben.

 

Die Aufnahme von Eisen wird behindert durch folgende Zusatzstoffe

Diese NICHT 3h vor der Mahlzeit zu dir nehmen:

  • Kalzium (vor allem in Milchprodukten)
  • Tannine (in Schwarztee oder Rotwein 😉
  • Phosphate (Cola)
  • Oxalsäue (Rhabarber, Spinat)
  • Salicylate (Aspirin)

 

#4: Folsäure – wichtig für die Babygesundheit vor der Empfängnis und in den ersten Wochen

Folsäure findest du in vielen Lebensmitteln, in der Zeit vor der Empfängnis und vor allem in den ersten Wochen der Schwangerschaft solltest du diese aber ergänzen mit einem Zusatzpräparat aus der Apotheke.

Die Folsäure ist eine Vitamin-B-Komplex, der für die Entwicklung des Hirns und Nervensystems des Kindes wichtig ist. Geburtsschäden wie Spina Bifida können durch ausreichende Einnahme reduziert werden. Sie ist zentral in den ersten Wochen! 400-600mg pro Tag sollten dein Ziel sein und deine Ernährung kann das zusätzlich unterstützen.

Bohnen, Hülsenfrüchte, Zitrusfrüchte, dunkelgrünes Blattgemüse aber auch Poulet, Fisch sollten dafür täglich mehrmals auf deinem Speiseplan stehen.

 

#5: Zink für Babys Schutz

Zink findest du in Fleisch und Fisch, aber auch in Nüssen, Vollkornbeilagen und Hülsenfrüchten.

Zinkmangel wurde in verschiedenen Studien in Beziehung gebracht mit Geburtsgebrechen des Kindes, Frühgeburt und Unterentwicklung des Babies. Zink lässt sich besser aus Fleisch und Fisch aufnehmen wie aus den anderen Beilagen. Vegetarierinnen sollten sich um ein Supplement kümmern, um sicher zu gehen.

 

 

#6: Omega-3-Fettsäuren für ein schlaues Baby!


Omega-3 baut nicht nur Entzündungen ab, es hilft deinem Baby bei der Entwicklung des Hirn und Nervensystems. So  legst du damit die Basis für gutes Sehen, Erinnerungsvermögen und  Sprachentwicklung bei deinem Kind. Omega 3 findest du optimal in fettreichen Fischsorten. Nun musst du dabei aber auch beachten, dass du die Fischsorten mit geringer Quecksilberbelastung auswählst.

Das bedeutet für dich: Makrele, Sardinen, Lachs, Hering oder Anchovis 2-3 Mal die Woche auf den Teller!

 

#7: „Eat the rainbow“ – Kurz und knackig

Diese Regel ist eine Basisregel, auch wenn du nicht schwanger bist. Versuche Gemüse und Früchte so bunt wie möglich zusammenzustellen, so stellst du sicher, dass du mit einem breiten Spektrum an Vitaminen und Mineralstoffen versorgt bist!

 

#8: Bio bei Gemüse und Früchten mit dünner Haut für ein gutes Immunsystem deines Babys


Das Immunsystem deines Babys ist viel sensibler, wie das von Erwachsenen. Nitrate und Pestizide wirken auf das Hormonsystem in der Schwangerschaft ein und können später zu Immunstörungen bei dem Kind führen. Versuche in dieser wichtigen Zeit zumindest Obst mit dünner Haut, wie Erdbeeren, Pfirsich, Aprikosen, Äpfel und Peperoni in Bioqualität kaufen, da diese besonders hoch mit Chemikalien belastet sind. Abwaschen kann man die Chemikalien leider nicht.
Ebenfalls bietet sich an, lokale Produkte zu kaufen, da Gemüse und Früchte aus Schwellenländern meist noch stäker belastet sind, da das Bewusstsein noch nicht so ausgebildet ist wie bei uns.

 

 

Die dazugehörigen Quellen zum Weiterlesen:

 

Das alles macht Sinn, du hättest das aber gerne direkt als Ernährungsplan und Rezepte zugeschickt?

Gibt es hier:

Wenn dir die Tipps im Alltag doch etwas schwer umzusetzen scheinen, bieten wir dir speziell für Schwangere entwickelte Ernährungspläne, Woche für Woche an, sowie Bewegungs-, Entspannungs- und Vorbereitungs-Challenges auf das grosse Event mit dem My Coach – gesund durch die Schwangerschaft. Jetzt in vielen Apotheken oder hier im Online-Shop!

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als Antwort auf: Gesunde Ernährung von Kindern

Häufig bekommen wir folgende Frage gestellt, die wir hier in der Community mal beleuchten möchten: Wie unterscheide ich Hunger von Sättigung bei meinen kleinen Kindern? Ein gesundes Essverhalten verhindert später auch viel Zwischendurch-Naschen und zuviel Essen, deshalb ist das Thema schon im Säuglingsalter relevant.

Dazu hat Claire McCarthy von der Harvard University einen spannenden Artikel geschrieben. Denn Kinder essen grundsätzlich nicht zuviel, wenn man ihnen die Wahrnehmung des Sättigungsgefühls nicht abtrainiert. Im Englischen nennt man das ‚responsive feeding‘ und sie hat das spannend zusammengefasst in ihren aktuellen Artikel (engl. – hier findet ihr aber die wichtigsten Aspekte zusammengefasst)– man passt das Fütterverhalten ab Säugling den Signalen des Kindes an. Babies und Kleinkinder sollen so häufig wie nötig essen. Eltern ermöglichen das Essen, aber das Kind entscheidet wieviel.

Signale, dass das Baby/der Säugling Hunger hat:

  • Hände wandern in die Nähe des Mundes
  • Sauggeräusche machen
  • Hände auf den Bauch legen
  • höhere Aktivität/Nervosität – starke Bewegung von Händen und Füssen
  • letzte Stufe: Schreien

Eltern sollten auf Sättigungszeichen schnell reagieren und das Kind sofort stoppen lassen, weiter zu essen.

Diese Sättigungs-Zeichen sind:

– häufiges Anfangen und frühes Stoppen des Essens

– Kopf wegdrehen

– Brust loslassen

– Verlangsamen des Essens oder gar einschlafen

Wenn wir also annehmen, dass die Kinder mit dem perfekt eingestellten Essverhalten auf die Welt kommen, dann kann man dieses leicht bewahren, indem wir ihnen nicht Essen anbieten, wenn sie von sich auch sich nicht bemerkbar machen. Ebenso Sättigungssignale schon im Frühkindlichen Alter lesen können und respektieren. Das bedeutet responsive feeding. Mehr dazu lest ihr im Artikel, der Grundlage dieser Zusammenfassung ist im Harvard Health Blog:
https://www.health.harvard.edu/blog/why-parents-should-use-responsive-feeding-with-their-babies-2017100312524

 

 

Frage an all die erfahrenen Eltern: Wie geht ihr mit den Verlockungen um, vorallem, wenn die Kinder älter werden? Tipps? Was hat gut geklappt, was gar nicht? Schreibt uns dazu hier im Coaching-Forum!

Isabelle von den Freunde am Kochen

  • Dieses Thema wurde geändert vor 8 Monate, 2 Wochen von Isabelle Isabelle.
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als Antwort auf: Kann man Diabetes Typ2 behandeln mit einer Lebensstil-Umstellung?

Das Wichtigste in Kürze

Diabetes kann tatsächlich teilweise reversiert = rückgängig gemacht werden werden durch Lifestyle-Interventionen analog My Coach bei Diabetes. Dies hat eine aufsehenerregende aktuelle Studie gerade belegen können. Die Teilnehmer hatten bis zu 10 Jahre bereits diagnostizierten Diabetes Typ 2 und nahmen Medikamente, wenn auch kein Insulin. Nach 12 Monaten Lebensstil-Interventionen konnten 73% der Gruppe mit intensiver Begleitung (=Gruppe B) zu einem gesünderen Lebensstil ihre Medikamente reduzieren – über die Hälfte nahm sogar überhaupt keine Medikamente mehr danach.

Doch nun haben wir etwas vorgegriffen: was wurden denn überhaupt gemacht?

Kampf dem Diabetes: Was genau wurde gemacht?

Was passiert, wenn man übergewichtige Patienten mit maximal 10 Jahren Diabetes Typ II nimmt und sie einer intensiven Lebensstil-Änderung unterzieht, d.h. mehr Bewegung und essen nach einen strikten Ernährungsplan mit viel Gemüse und Obst, Vollkorn-Beilagen, viel pflanzlichem Protein und gesunden Fetten? Erstaunliches, wie eine Studie kürzlich ergab!

Alle Versuchsteilnehmer waren übergewichtig bis adipös (BMIs von 25-40) und hatten keine HbA1c-Werte von über 9% (d.h., die Blutzuckerwerte waren noch halbwegs unter Kontrolle – gilt doch der Grenzwert von 6,5% als Grenze zwischen Diagnose „gesund“ und Diabetes). Die Teilnehmer nahmen bereits Medikament, aber noch kein Insulin.

Was wurde getestet an den 2 Versuchsgruppen mit Diabetikern?

Gruppe A: 1/3 der 98-köpfigen Gruppe erhielt reine Lifestyle-Beratung und Coaching durch eine ausgebildete Krankenschwester  in 3-Monatsabständen, keine weitere Begleitung bei der Umstellung

(vergleichbar mit dem Curriculums des Diabetes Prevention Programs und DPPOS). Dies ist jedoch bereits massiv besser, wie dies für den Diabetes-Patienten in der Schweiz stattfindet im Durchschnitt (Quelle: Helsana Studie zur Behandlung von Diabetes-Patienten im 2016)

Gruppe B: 2/3 bekamen zusätzlich sehr intensive, überwachte Lifestyle-Einheiten in Form von 7/7 Tagen Bewegung

  • darunter Aerobic und Gewichtatrainings je Einheit 30-60 Minuten, angeleitet
  • einen Schrittzähler, mit dem Ziel 10’000 Schritte pro Tag Alltagsbewegung zu erreichen
  • einen kalorienreduzierten Ernährungsplan plus Ernährungsberatung (analyog My Coach)

 

Was war das Resultat der Lebensstil-Behandlung?

 

Die Gruppe B hatte nach 12 Monaten deutlich bessere Werte auf ganzer Breite:

  1. Schlanker: Tieferes Gewicht / BMI / Bauchfett
  2. Fitter: Gewinn an Muskelmasse und besseren Belastungstest-Ergebnissen
  3. Weniger krank: Nach 6 Monaten war die Gruppe B bei Blutzucker (HbA1c)-Werten angekommen von gerade noch 6,2% im Vergleich zu deutlich höheren Werten von 6,6% derselben Gruppe zu Beginn des Versuchs. Dieses Ergebnis ist ums interessanter, wenn man ansieht, wie die Gruppe A mit weniger Lifestyle-Interventions und deutlich weniger gut begleiteten Angeboten sogar von 6,7% auf 6,9% HbA1c-Ansteig in derselben Zeitspanne! Per Ende der 12 Monate glichen sich die beiden Gruppen doch wieder etwas an, mit der intensiven Interventionsgruppe B mit einem Wert von 6,3% gegenüber der Gruppe a mit 6.6% Durchschnittlichem HbA1c-Wert.
  4. Weniger Medikamente benötigt: Medikamente konnten massiv reduziert/abgesetzt werden nach 12 Monaten: 73% der Gruppe B konnten die Medikament reduzieren, über die Hälfte alle Blutzucker-Medikation absetzen. Bei Gruppe waren es nur 26%, die die Medikamente reduzieren konnten, also nur 1/3 von Gruppe B. Leider mussten sogar 44% von Gruppe A die Medikamente sogar erhöhen! Nur 11% von Gruppe B mussten ebenfalls die Medikation erhöhen, was insgesamt eine vielfach besseres Bild abgibt und den Einfluss eines gut geführten und langfristig angelegten Lifestyle-Interventions-Programms analog zu My Coach in der Schweiz unterstreicht.

 

 Guter Rat allein reicht nicht… und andere Schlussfolgerungen für uns in der Schweiz

  1. Guter Rat alleine reicht nicht – Lebensstil umzustellen ist sehr anspruchsvolle Aufgabe und Patienten und Angehörige brauchen mehr und intensivere Unterstützung, ohne allzu sehr in deren Alltag einzugreifen
  2. Der Lebensstil-Umstellung sollte mehr Gewicht und bessere Unterstützung beikommen bei diesen herausragenden Resultaten! Also Innovatoren in unserem Gesundheitssystem, sind auf dem Gebiet einigen Krankenkassen (CSS, Swica und Helsana unterstützen My Coach bereits für Diabetiker) und einigen Managed Care-Anbieter wie SanaCare in ihren speziellen Programmen herevorzuheben.
  3. Zusatzgebrechen und Lebenseinschränkungen aber auch ein früherer Tod sind gewichtige Gründe, warum wir bei Diabetes neue und innovativere Ansätze brauchen – diese Studie ist ein Wink mit dem Zaunpfahl, wohin die Reise als erstes gehen sollte, auch in der Schweiz

Was ist der Link zu My Coach?

  1. Analog zu dieser Testreihe bieten My Coach – Gesund ernährt bei Diabetes Typ 2 ebenfalls eine intensivere Zusatzunterstützung für Menschen mit Prä-Diabetes und Diabetes an.
  2. Ebenso kann My Coach mit bereits existierender Medikation genommen werden und ebenso kann mit der Umstellung analog My Coach (Ernährung – Bewegung – Entspannung) signifikant die Medikamente reduzieren. Andere Langzeitstudien, u.a. DPPOS, die Menschen mit Prä-Diabetes während 10 Jahren begleitet hat, liess sich ausserdem nachweisen, dass solche Lifestyle-Interventionen die Schwere lindern und den Ausbruch der Krankheit massiv herauszögern können.
  3. Gleich wie in der Studie verläuft bei My Coach die Begleitung durch Ernährungspläne 4 Monate lang, und nach 6 Monate waren alle Begleitmassnahmen schrittweise reduziert, um eine selbständige Fortsetzung des neuen Lebensstils zu unterstützen. Dasselbe Vorgehen findet man in My Coach. Zusätzliche Unterstützung kann aber jederzeit und kostengünstig dazu gebucht werden, sofern erwünscht
  4. My Coach erleichtert für den Patienten den Austausch aller Betreuungspartner von Hausarzt zu Spezialisten, Ernährungs- und Bewegunscoaches, Schweizer Diabetes-Gesellschaft und den Angehörigen der Diabetes-Betroffenen über eine zentrale Plattform: My Coach, was in der Schweiz soweit einzigartig ist und genau in diese integrierten Unterstützung der Betroffenen rund um eine medizinische und lebenstil-basierte, optimale Versorgung Betroffenen geht. Wir sind stolz, da dabei zu sein und so unternehmerische Partner und aktive Kunden zu haben!

Isabelle von den Freunde am Kochen

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als Antwort auf: Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft entscheidet über die Gesundheit deines Kindes

Die Ernährung in der Schwangerschaft entscheidet mehr als bisher angenommen!

Dass man in der Schwangerschaft nicht raucht, trinkt oder Lebensmittel mit Listerienrisiken meidet ist heute selbstverständlich. Doch eine gesunde, ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft scheint eine ebenso grosse Bedeutung zuzukommen, wenn es um die Gesundheit des Kindes bis in Erwachsenenalter geht! „Das Risiko für Übergewicht wird bereits im Mutterleib geprägt.“ Das ging bereits aus der Studie „Ernährung und frühe kindliche Prägung” im Ernährungsbericht 2008 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) hervor.  Auslöser für dieses Studie war die Beobachtung, dass Übergewicht bei Kindern in den letztem 20-30 Jahren epidemieartig angestiegen ist (aktuell ist jedes 6. Kind in der Schweiz übergewichtig) Quelle.

Die Aufklärung der Schwangeren hinkt noch hinterher

Diese Aufklärung der Schwangeren hat sich bisher aber noch nicht gänzlich durchgesetzt. Wenn man sich die letzten Forschungspublikationen anschaut, wird sich das aber schnell und drastisch ändern:  Um die Pointe gleich vorweg zu nehmen: Tatsächlich ist die Bedeutung der mütterlichen Ernährung DER zentrale Auslöser für dieses Problem (Quelle). Die Prägung des Fötus‘ durch den Stoffwechsel der Mutter schon in den ersten Wochen der Schwangerschaft gehört ins Teilgebiet der perinatalen Programmierung (Mehr lesen und Quelle).

„Prävention darf nicht erst im Kindesalter beginnen. Entscheidende, lebenslange Weichenstellungen im Sinne einer Prägung von Krankheitsveranlagungen erfolgen bereits während kritischer Entwicklungsphasen im Mutterleib und in den ersten Lebenswochen“
Prof. Dr. Andreas Plagemann, Journalistenseminar „Essen und Trinken in Deutschland – Ergebnisse des Ernährungsberichts 2008”, 28. Januar 2009

 

Einflüsse während der Schwangerschaft wichtiger wie Gene

„Die Einflüsse während der Schwangerschaft bestimmen offenbar sogar in größerem Ausmaß als genetische Faktoren das Geburtsgewicht. So konnten mehrere Untersuchungen zeigen, dass eine übermäßige Gewichtszunahme während der Schwangerschaft mit einem erhöhten Geburtsgewicht des Kindes einhergeht, welches wiederum als Risikofaktor für Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2 im späteren Leben identifiziert werden konnte. Adipositas während der Schwangerschaft erhöht außerdem das Risiko für Komplikationen bei der Geburt für Mutter und Kind (Quelle)“

 

Wir helfen dir: Sicher und mit Genuss durch die Schwangerschaft!

My Coach – Gesund durch die Schwangerschaft hat damit bewusst aufgeräumt und zusammen mit einem Frauenarzt und Mikronährstoff-Forscher, der My Coach Ernährungswissenschaftlerin Ana, einem Personal Coach und den Mom in Balance-Spezialisten für Bewegung in der Schwangerschaft sowie 4 Müttern aus dem My Coach-Team gemeinsam ein pragmatisches Gesamtpaket entwickelt. Darin werdet ihr mit speziellen Ernährungsplänen, schnellen Rezepte und vielen pragmatischen Tipps und Tricks konkret unterstützt. Der zentrale Ansatzpunkt in der Ernährung hierbei ist es, nicht weniger sondern wertvollere Inhaltsstoffe zu sich zu nehmen, die automatisch weniger raffinierte Zucker, künstliche Zusatzstoffe oder gesättigte Fette mit sich bringen. Eine natürliche, ausgewogene Ernährung, die ergänzend zur Begleitung durch jeden Arzt oder Hebamme eingesetzt wird also. Auch die Nahrungsergänzungsmittel haben weiterhin ihren Platz in der Schwangerschaft, entfalten aber erst in Kombination mit einer ausgewogenen Ernährung die perfekte Wirkung.

Gewusst? Auch bei Schwangerschafts-Gebrechen hilft Ernährungsumstellung und gezielte Bewegung

Häufige Gebrechen in der Schwangerschaft, wie Wassereinlagerungen, Müdigkeit, Übelkeit, Sodbrennen oder Verstopfung können gut mit einigen kleinen Umstellung beim Lebensstil beseitigt oder sicher deutlich verbessert werden. Mehr dazu und auch weitere Schwangerschaftsthema findest du in unserer freien Coaching-Community, in der du dich auch beraten lassen kannst, indem du eine Frage ins Forum stellst und sie von Ana beantworten lässt.

Hier geht es zur gratis Coaching-Community mit unserer Ernährungswissenschaftlerin Ana:
https://community.freunde-am-kochen.ch/schwangerschaft-und-empfaengnis/

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als Antwort auf: Eine mächtige Medizin… Gedanken einer Medizinerin im Harvard Health Blog

Eine neue Super-Medizin?

‚Was wäre, wenn ich eine Medizin verschreiben könnte, die hohen Blutdruck, hohen Blutzucker, hohe Blutfette, Herzkrankheiten du sogar Depressionen und Demenz behandeln könnten?

Was wäre, wenn diese Pille mit zahlreichen Studien belegen könnte, dass sie perfekt funktioniert und sie sogar so gut wie gratis wäre?

Ja, sogar noch positive Nebeneffekte wie besseren Schlaf, mehr Energie und sogar Gewichtsverlust hätte?’

Hatte sich Ende August die Medizinerin Monique Tello, MD, MPH im Harvard Health Blog gefragt.

 

Diese Medizin gibt es tatsächlich…

es ist die Umstellung auf einen gesunden Lebensstil (gesunde Ernährung, mehr Bewegung), wie wir sie auch mit My Coach unterstützen.  Ein weiterer Vorreiter dieser Bewegung sind der Kardiologe Dr. med. Dean Ornish, der sich seit Jahrzehnten in seiner Forschung um die positiven Einflüsse von gesunder Ernährung, Bewegung und Stressmanagement auf die oben erwähnten Zivilisationskrankheiten beschäftigt und dies mit durchwegs positiven Resultaten, wie man in seiner TED-Ansprache sehen kann.

 

Warum haben wir denn eine Lebensstilumstellung noch nicht stärker im Gesundheitssystem verankert?

Weil grosse Gewinne in der Pharmaindustrie daran hängen, viele Ärzte nicht auf Ernährung ausgebildet sind und so viele Patienten die Umstellung als sehr schwierig wahrnehmen, so ohne Unterstützung.

Diese Bewegung hat uns dazu bewegt, die Umstellung auf einen gesunden Lebensstil so einfach wie möglich zu machen. Mit Ernährungsplänen, Einkaufslisten und Unterstützungen durch Spezialisten bündeln die aktuellsten Einsichten, die wir auf diesem Forschungsgebiet zu Lebensstil-Umstellung und Gesundheit haben. Die Unterstützung durch führende Kardiologen, Gynäkologen und die grossen Krankenkassen für dieses Produkt My Coach zeigen, dass die Zeit gekommen ist, wo Patienten auf eine bessere Unterstützung zählen können, wenn man ihnen hilft, diese vielversprechende Medizin zu nehmen, die Medizin von gesunden Lebensgewohnheiten.

Mehr Infos: https://www.health.harvard.edu/blog/intensive-lifestyle-change-it-works-and-its-more-than-diet-and-exercise-2017082112287

Isabelle von den Freunde am Kochen

als Antwort auf: Ich nehme einfach nicht mehr ab – woran liegt das?

Es gibt folgende Hauptgründe:

  1. Ihr esst wieder weniger gute Hauptmahlzeiten, mehr Fertiggerichte und mehr zuckerhaltige oder Weissmehl-Produkte. Oder die Portionen sind wieder etwas gross geworden –> schnappt euch euer My Coach und schaut, ob ihr die nächsten 2 Wochen Gewicht verliert, wenn ihr euch wieder an die bestehenden Ernährungspläne haltet.
  2. Stimmt die Portionengrösse noch? falls ihr mehr abgenommen habt, müsst ihr vielleicht schon weniger Beilagen oder Snacks nehmen, schaut euch dazu nochmals das Starterbooklet an oder folgenden Blogbeitrag, der euch genau sagt, wieviel ihr essen solltet.
  3. Ihr nascht wieder mehr? Macht doch 3 Tage lang wieder ein Ernährungstagebuch, das zeigt euch sofort, wo sich Naschgewohnheiten eingeschlichen haben.
  4. Alte weniger gute Gewohnheiten sind zurückgekehrt? Stressmanagement, Schlafen und Bewegung sind vielleicht in deinen Prioritäten wieder etwas nach hinten gerutscht? Plane sie wieder diszipliniert für die ganze Woche ein und starte neu durch! Sonst ruf und an und wir suchen zusammen nach einer passenden Lösung.

 

Isabelle von den Freunde am Kochen

als Antwort auf: Ich nehme einfach nicht mehr ab – woran liegt das?

eine Frage, die wir häufig von euch am Telefon gestellt bekommen ist diese:
Ihr habt einige Wochen super abgenommen, doch seit einigen Tage stagniert die Waage einfach. Woran liegt das und wie überkommt man ein solches Plateau?

Isabelle von den Freunde am Kochen

als Antwort auf: Kids an gesunde Ernährung heranführen

10 einfache Regeln für gesunde Ernährung für uns verzweifelte Eltern:

  1. Früh anfangen! Selbst Baby- und Kleinkinder prägen ihre Essgewohnheiten teilweise schon ein Leben lang! Je früher wir mit einer gesunden Essverhalten starten, desto nachhaltiger und schmerzfreier für das Kind.
  2. Gesunde Mahlzeiten anbieten: Ein bissen oder zwei von rohem Gemüse oder Früchten sind Pflicht pro Tag, diese Regel macht Sinn. Häufig macht es auch Sinn, das Gemüse roh und vor der Hauptmahlzeit anzubieten, da die Kinder da hungrig sind und noch nicht durch Nudeln & Co. abgelenkt.
  3. Keine Alternativ-Menüs anbieten– so bleibt der Anreiz, Neues auszuprobieren – keine Extrawurst, es gibt nur die eine Hauptmahlzeit. Was man machen kann, ist die Zutaten nicht im Vornherein zu vermischen, das mögen Kids bekanntlich nicht allzu sehr.
  4. Beim Mahlzeiten-Rhythmus bleiben: 3 gesunde Hauptmahlzeiten und 2 gesunde Snacks pro Tag sind fix eingeplant. Wenn das Kind nach 20 Minuten die Mahlzeit nicht isst, wird diese weggeräumt und es gibt erst wieder etwas zu essen, wenn die nächste Mahlzeit gemeinsam eingenommen wird. So verhindert man, Snackers heranzuziehen, die immer alles essen, nur nicht am Tisch und Snacks tendieren dazu, deutliche weniger gesund auszufallen wie die Hauptmahlzeiten. Klingt etwas brutal, ist es aber nur am Anfang und es ist zum Besten vom Kind!
  5. Snacking ist nicht jederzeit möglich: es gibt fixe Zeiten von Znüni und Zvieri – sonst isst man nichts
  6. Süssgetränke sollten eine Ausnahme sein! Im Restaurant oder an einem Geburtstag als besonderer Anlass, sonst sollte man die kinder so früh wie möglich daran gewöhnen, dass Wasser gegen den Durst da sit und Süssgetränke in die Kategorie Genussmittel fallen.
  7. Es beginnt beim Wocheneinkauf: Süssgetränke und ungesunde Snacks, die im Haus sind, werden konsumiert – am besten, man beschränkt diese bereits massiv bei Einkauf, das spart viele Stunden Verhandlung und nervenaufreibende Frustrations-Anfälle später 😉
  8. Du bist das Vorbild: einige der Gewohnheiten… Hand aufs Herz… kommen uns nicht nur von unsern Kindern bekannt vor. Dasselbe gilt es zuerst bei uns umzusetzen – es bekommt uns so gut wie ihnen! Dasselbe gilt bei Freizeitbewegung, übrigens 😉
  9. Das gemeinsame Abendessen ist sehr wichtig nicht nur als Mahlzeit sondern als Familienzeit und sollte auch wieder den Platz einnehmen, den es verdient! Keine Ablenkung, Vorfreude, gemeinsamer Austausch über den Tag und was vor euch liegt machen es zu einem Highlight!
  10. Zusammen einkaufen und kochen: die Begeisterung der Kinder für Gemüse, was sie selber am Markt aussuchen durften (einen Gemüse-Chef oder eine Frucht-Königin bei Einkaufen bestimmen – die wählt aus, aus einer vorgegebenen Kategorie von Gesunden Sachen) und ein anschliessendes gemeinsames Zubereiten steigert die Freude am Essen. Die Kinder wissen, was drin ist und haben viel weniger Scheu, neue Sachen auszuprobieren.

 

Somit wünsche ich euch viel Glück beim Umsetzen, gebt euch und eurem Kind etwas Zeit, aber gebt nicht nach, es ist wichtig!

Der ganze Artikel in Englisch könnt ihr hier nachlesen: http://www.health.harvard.edu/blog/10-ways-to-raise-a-healthy-eater-201603019296?utm_source=facebook&utm_medium=socialmedia&utm_campaign=030116kr&utm_content=blog

Isabelle von den Freunde am Kochen

  • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monate, 1 Woche von Isabelle Isabelle.
als Antwort auf: Kids an gesunde Ernährung heranführen

Häufige Frage am Coaching-Telefon der My Coach-Familien ist, ob es denn auch wirklich für Kinder funktioniere, das gesunde Essen. Linsen und Gemüsesorten schmecken auch Kindern gut, wenn man gewisse Regeln beachtet und versteht, dass gesundes Essverhalten keine Frage des Alters sonder der Gewohnheit ist.

Isabelle von den Freunde am Kochen

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